Husten beim rauchen einer E-Zigarette
Anfänger-Guide

Husten bei der E-Zigarette? Das können die Gründe sein!

Wie eine Umfrage des beliebten E-Zigaretten-Blogs ecigarettedirekt.co.uk ergab, mussten 57 % der befragten Teilnehmer nach einem Umstieg von der Tabak- zur E-Zigarette husten. Wurde die E-Zigarette bereits einige Wochen lang konsumiert, trat dieser Nebeneffekt nur noch bei bei 42 der 600 Teilnehmer auf.

Warum huste ich gelegentlich beim Dampfen?

Keine Sorge: Bei der E-Zigarette sind es nicht die schädlichen Giftstoffe, die in einer Tabakzigarette für einen chronischen Husten sorgen. Die Gründe können vielseitig sein:

Ein anderer „Throat Hit“

„Throat Hit“ bezeichnet das befriedigende Gefühl, das sich beim Konsum eines nikotinhaltigen Liquids einstellt. Dieses Gefühl ist bei einer E-Zigarette ein deutlich anderes als bei der Tabazigarette und für den Körper bei dem ersten Konsum ungewohnt.

Er behandelt es anfangs als eine Fremdsubstanz, die in den Körper eindringen möchte. Nach und nach passt sich der Körper an, gewöhnt sich an das Gefühl und der Konsum sorgt nicht mehr dafür, dass gehustet werden muss. Tabakzigaretten werden bestimmte Stoffe beigemischt, die das Hustengefühl unterdrücken. Bei E-Liquid ist das nicht der Fall.

Dehydrierung

Das im Liquid enthaltene Propylenglycol (PG) und Glycerin (VG) kann trotz des Status als unbedenklich eingestufter Lebensmittelzusatzstoff für eine austrocknende Wirkung im Mund- und Rachenraum sorgen, was unweigerlich zu Husten führt.

Daher gilt, was auch ohne einen E-Zigaretten-Konsum durchgeführt werden sollte: Über den Tag verteilt ausreichend und vor allem regelmäßig trinken – bevorzugt Wasser. Schon nach wenigen Stunden kann sich ein Flüssigkeitsmangel äußern, weshalb Experten dazu raten, jede halbe Stunde ein paar Schlücke zu trinken.

Propylenglycol-Unverträglichkeit

Obwohl dieses Phänomen nur selten auftritt, ist immer wieder von Konsumenten zu lesen, deren Körper negativ auf Propylenglycol reagiert. Als häufigste Symptome lassen sich ein Kratzen im Hals und damit Hustenanfälle, Kopfschmerzen oder sogar Brechreize und Hautirritationen ausmachen.

Da hilft es nur ein Liquid zu wählen, dessen Basis sich zu einem wesentlich geringeren Bestandteil aus Propylenglycol ausmacht und mehr aus Glycerin. Ob wirklich eine Propylenglycol-Unverträglichkeit besteht, lässt sich über einen Unverträglichkeitstest oder ein Allergie-Screening prüfen.

Zugtechnik

Wohl jeder Umsteiger kann sich an die ersten Züge an einer E-Zigarette erinnern. Frühestens nach dem ersten Hustenfall wird einem klar, dass die Zugtechnik eine ganz andere sein muss als an einer normalen Zigarette.

Rauchstopp

Wird mit dem Rauchen aufgehört, erholt sich der Körper nach und nach von dem zugefügten Schaden. Darunter fällt unter anderem die Regeneration der Flimmerhärchen, die Fremdkörper aus dem Bronchialsystem heraus transportieren. In der Anfangszeit der Umstellung mag man es noch auf die E-Zigarette zurückzuführen, ehe diese wichtige Funktion des Körpers nach wenigen Wochen wieder lauffähig wird.

Bildquelle: https://de.fotolia.com/id/96684424 Urheber: Alen-D

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