Kosten Faktor beim E-Zigarette rauchen
Anfänger-Guide

Der Kostenfaktor bei E-Zigaretten

Die von der Regierung auferlegten Steuern machen das Rauchen zu einer der teuersten Gewohnheiten, die man womöglich haben kann. Mittlerweile machen Tabak- und Umsatzsteuer mindestens 75 % des Kaufpreises einer Schachtel aus (übrigens: nach einer Berechnung von n-tv müsste der Schachtelpreis bei mindestens 40 € liegen, wenn man die Gesundheitsschäden mit in Betracht zieht).

Da viele E-Zigaretten-Hersteller damit werben, dass das Dampfen bis zu 80 % günstiger als der Tabakkonsum sei, gilt es für uns diese Aussage einmal unter die Lupe zu nehmen und einen Kostenvergleich aufzustellen.

Beispiel: Durchschnittsraucher mit 20 Zigaretten/Tag

Rechnet man die Kosten auf einen Monat hoch, so kommt man auf rund 160 €. Werden die Zigaretten selbstgedreht, so lässt sich etwa die Hälfte berechnen, also 80 €.

Kostenvergleich E-Zigarette-normale Zigarette
Ein exemplarischer Kostenvergleich zwischen Zigarette und E-Zigarette unter Einbeziehung laufender Kosten, wie der Anschaffung von Liquid oder Hardwareteilen wie Verdampfer

Die größte Einzelinvestition wird vermutlich im Zuge eines Umstieges vom Rauchen zum Dampfen gemacht, wobei die Starterkits mittlerweile unglaublich günstig geworden sind. Hier nehmen wir einen Anschaffungspreis von 35 € an, wobei das Set zwei komplette E-Zigaretten, ein Ladeset sowie fünf Verdampferköpfe enthält.

Die höchsten laufenden Kosten hat man beim Liquid. Hier ist es sehr stark vom eigenen Rauch- bzw. Dampverhalten abhängig, wie viel Liquid benötigt wird. Es lässt sich hier jedoch ein Durchschnittswert von 50 – 60 ml pro Monat ansetzen, was bei einem durchschnittlichen Liquid-Preis von 5 €/10 ml höchstens 30 €/Monat entspricht. Außer Acht lasse ich an dieser Stelle einmal das Selbstmischen.

Wichtig zu beachten ist, dass eine E-Zigarette über Verschleißteile verfügt. Das sind zum einen die Verdampfer, zum anderen auch die Akkus. Bei Verdampfern lässt sich ganz schwer bestimmen, wie lange diese halten werden.

Der Verschleiß bei einem Verdampfer ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • Verarbeitung
  • verwendetes Liquid
  • Zugstärke- und länge
  • Temperatur/Luftfeuchtigkeit

Generell lässt sich sagen, dass ein ordentlicher Verdampfer mindestens einen Monat hält und danach ausgetauscht werden muss. Ich lese zwar des Öfteren, dass im Durchschnitt von einer Lebensdauer von rund zwei Wochen ausgegangen werden kann, der Preis für eine Verdampfereinheit ist jedoch verhältnismäßig gering und liegt bei durchschnittlich 2 €.

Ein Akku fällt da schon mehr ins Gewicht. Auch hier lässt sich keine genaue Lebensdauer nennen, die Anzahl der möglichen Ladezyklen liegt allerdings in den meisten Fällen zwischen 300 und 600. Wenn man der Einfachheit halber einfach mal davon ausgeht, dass man den Akku einmal pro Tag laden muss, so hält dieser über ein Jahr lang. Der Preis für einen Einsteiger-Akku liegt zwischen 10–15 €, womit wir uns hier auf einen Durchschnittspreis von 12,50 € einigen.

Zusammengefasst:

  • Anschaffungspreis: 35 € (einmalig)
  • Liquid: 30 € / Monat
  • Verdampfer: 2 € / Monat
  • Akku: 1 € / Monat

Die laufenden Kosten betragen damit an die 35 € pro Monat, wie es in der oben abgebildeten Grafik einberechnet wurde. Dies entspricht lediglich 20 % der Ausgaben, die man als Durchschnittsraucher hat. Um auf den am Anfang erwähnten Werbespruch der Hersteller zurückzukommen lässt sich sagen, dass eine Ersparnis von bis zu 80 % gar nicht abwegig ist.

Bildquelle: https://de.fotolia.com/id/78688984 Urheber: tunedin

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