Rund um E-Zigaretten

Lange Wartezeiten bei neuen Akkuträgern!

Akkuträger mit- und ohne Nikotin
Akkuträger mit- und ohne Nikotin

Derzeit kommt es zu längeren Wartezeiten bei den deutschen Onlineshops für E-Zigaretten, Verdampfer, Akkuträger und Liquids.

 

Das neue Tabakgesetz TPD2 gilt seit dem 20.05.2016

Die Problematik die sich dahinter verbirgt ist die nationale EU Tabakrichtlinie ( TPD2 ), die von dem Berliner Bundeskabinett für Deutschland verabschiedet wurde.

Die Akkuträger  müssen in Deutschland bei der EU-Komission angemeldet werden.

Nach Anmeldung müssen die Akkuträger 6 Monate ruhen, erst dann ist ein Verkauf legal in Deutschland möglich.

 

Einige Onlineshops importierten Ihre Produkte aus Frankreich, da die Anmeldezeit dort nur 1 Monat auf Akkuträger in Anspruch nahm.

Es gab mehrere Klageverfahren von Branchenriesen wegen unlauterem Wettbewerb, da die angebotenen Akkuträger weder über den Warnhinweis:

⋅  „Dieses Produkt enthält Nikotin: einen Stoff, der sehr stark abhängig macht.“

⋅  Desweiteren fehlte eine Gebrauchsanleitung die in Deutscher Sprache deklariert war.

⋅  Der Name und die Anschrift des in der EU ansässigen Herstellers oder Importeurs.

 

Initiative

Das Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. ( BfTG ) gründete Ihren Verein mit dem Ziel seit 2015 die klein- und mittelständischen Unternehmen in der Branche der E-Zigaretten zu vertreten.

Die BfTG informiert Ihre Mitglieder über neue Gesetzesänderungen und setzt sich für eine gerechte Regelung ein. Desweiteren informiert der Verein Nicht-Mitglieder über das neue TPD2 gesetzt und klärt die Unternehmen dahingehend auf.

 

DIE E-ZIGARETTE – EINE ECHTE ALTERNATIVE ZU TABAK

Der Wunsch zur Verbesserung der Gesundheit ist treibende Kraft. Zu Recht: 74% der Umsteiger nehmen mit dem Wechsel z.B. allgemeine positive Gesundheitseffekte wahr. Imagegründe sind dagegen marginal.

 

Für alle Freunde des Dampfens sei gesagt: Habt Geduld, die neuen Akkuträger und Verdampfer kommen etwas später auf den Deutschen Markt.

Die Händler kämpfen seit Ende Mai mit heftigen Umsatzeinbüßen, da viele Kunden den Trends der neuen Akkuträger nachjagen. Sie bestellen Ihre Waren aus dem Ausland oder Fernost.

Unterstützt eure Lokalen Händler und die Deutschen Onlineshops für E-Zigaretten und Akkuträger

Buy local, support your own Vape Community!

 

 

 

Quellenangabe:

vapers.guru/2017/02/14/gericht-verbot-fuer-franzoesische-dampf-exporteure/

tabakfreiergenuss.org/faktenpapier/

5 thoughts on “Lange Wartezeiten bei neuen Akkuträgern!

  1. Moin. Mal ein paar Bemerkungen:
    Bei den Akkuträgern wird nix geprüft, schon gar nich auf Unbedenklichkeit. Die müssen einfach nur bei der EU, 6 Monate bevor sie verkauft werden dürfen, angemeldet werden. In den 6 Monaten passiert nix. Da wird nix geprüft oder angeguckt… da passiert nullo, niente.
    Deswegen kommen die Verdampfer und Akkuträger auch einfach nur 6 Monate später auf den europäischen Markt… und Ende. Nich geprüft und schon gar nich für unbedenklich befunden.

    Und in Frankreich gelten die gleichen 6 Monate wie in Deutschland, wie im ganzen Rest der EU. Schon von Anfang an. Die Behörden bei unserem Nachbarn hat’s nur schlichtweg nich gekümmert, was da wann auf den Markt kam. Somit war’s einfach nicht legal, die Geräte aus Frankreich in Deutschland einzuführen. Egal ob mit oder ohne Warnhinweis, deutscher Gebrauchsanleitung oder sonst welchen Adressen.

    Nur Großbritannien hat da nen etwas anderen Weg gewählt… aber das würde hier etwas zu weit führen.

    Nichts für ungut, aber das wollte ich nur mal bemerkt haben, sonst entsteht da ein falscher Eindruck von der ganzen „Anmeldesoße“.

  2. „Die Akkuträger benötigen eine Analyse der Unbedenklichkeit und müssen in Deutschland bei der EU-Komission angemeldet werden.“

    „Habt Geduld, die neuen Akkuträger und Verdampfer kommen etwas später auf den Deutschen Markt. Dafür aber geprüft und für unbedenklich empfunden!“

    Mit Verlaub: Das ist absoluter Blödsinn! Nach Anmeldung und während der sechsmonatigen „Stillhaltefrist“ werden die Geräte mitnichten auf Sicherheit oder Gesetzeskonformität geprüft. Es werden bei Anmeldung lediglich festgelegte Daten in einer Datenbank abgelegt. Anschließend geschieht mit den Daten und den Geräten nichts. Nach der willkürlichen Frist von sechs Monaten darf dann verkauft werden.

    Die Aussagen aus dem Artikel suggerieren dem Konsumenten, Anmeldung und Wartefrist würden die Produktsicherheit sicherstellen, was definitiv nicht stimmt.

    Dass dem so ist, lässt sich an offizieller(!) Stelle nachlesen:

    http://www.bvl.bund.de/DE/03_Verbraucherprodukte/03_AntragstellerUnternehmen/04_Tabakerzeugnisse/01_Mitteilungspflicht/bgs_tabakerzeugnisse_mitteilungspflicht_node.html

    „Bitte beachten Sie, dass Hersteller/Importeure/Händler für die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften selbst verantwortlich sind. Die Registrierung im EU-CEG-Portal beinhaltet an dieser Stelle keine Prüfung, es stellt lediglich eine Notifizierung/Anzeige der Produkte dar.“

    Weitere Informationen zu dem Thema finden sich auch im Artikel Sechs Monate… „NIX“ in der Nebelkrähe.

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