Wichtiges vor dem Kauf einer E-Zigarette
Anfänger-Guide

5 hilfreiche Tipps für den Kauf einer E-Zigarette

Die Vorfreude auf das Dampfen kann schnell gedämpft werden, wenn man sich als Einsteiger Hardware kauft, die minderwertig verarbeitet ist oder anderweitig nicht den eigenen Ansprüchen entspricht, besonders bei einem Umstieg von Tabakzigaretten auf E-Zigaretten. Daher gilt es einige Dinge zu beachten, die wie folgt aufgeführt sind …

Eine renommierte Marke wählen

Es empfiehlt sich stets eine E-Zigarette einer solchen Marke zu wählen, die sich auf dem Markt etabliert hat. Auch wenn das chinesische Shenzhen mittlerweile die Hauptproduktionsstätte für E-Zigaretten ist und größtenteils unter modernen, hygienischen Bedingungen gefertigt wird, lassen sich bei der Qualität starke Unterschiede feststellen. Dafür verantwortlich sind mitunter auch fehlende Standards und Kontrollen für die Produktion von E-Zigaretten.

Als Einsteiger sollte man sich daher nicht von Billigangeboten locken lassen. Zu viele Fälschungen sind mittlerweile im Umlauf und können das Dampfen zur gefährlichen Angelegenheit machen. Seriöse Online-Shops wählen die angebotenen Marken mit Bedacht und greifen auf die eigene Erfahrung zurück.

Joyetech, Kangertech, Aspire, Innokin oder Eleaf sind die wohl bekanntesten Marken in Deutschland und die Modelle dieser Hersteller uneingeschränkt zu empfehlen.

Vermeintliche Einsteiger-E-Zigaretten vermeiden

Für viele Menschen sind E-Zigaretten solche, die in ihrem Aussehen echten Zigaretten ähneln. In der Anfangszeit der E-Zigaretten ging es noch darum, möglichst wenig aufzufallen. Mittlerweile gibt es sie in vielen verschiedenen Formen – meist weitaus länger oder dicker als eine normale Zigarette. Es geht nicht mehr darum nicht aufzufallen, sondern darum, dass die Leistung und Haptik stimmt. Die Optik spielt natürlich auch eine Rolle.

Betrachtet man eine solch zigarettenförmige E-Zigarette, so wird einem direkt klar, dass darin keine Technik verbaut sein kann, die einen zufriedenstellt. Was einen bei einer solch vermeintlichen Einsteiger-E-Zigarette erwartet, sind zumeist folgende Merkmale:

  • geringe Akkukapazität
  • kleines Liquid-Depot
  • keine austauschbaren Einzelteile wie Verdampferköpfe
  • eine aus diesen Faktoren resultierende geringe Dampf- und Geschmacksentwicklung

Von daher rate ich von solchen E-Zigaretten ab. Ein Preis von 10-15 € ist natürlich verlockend, besonders wenn man das Dampfen einmal ausprobieren möchte, doch zielführend ist das Ganze nicht.

Die Umstellung muss im Kopf erfolgen

Die Umstellung von Tabak- auf E-Zigaretten erfolgt bei den meisten Menschen stufenweise. Das Rauchen wird nicht vom einen auf den anderen Tag aufgegeben, sondern nach und nach reduziert. Es sollten sich Ziele gesetzt werden, wie etwa nach zwei Wochen nur noch die Hälfte zu rauchen, nach einem Monat sich für die erreichten Ziele nur noch morgens und abends zu belohnen und wenig später komplett aufzuhören beziehungsweise umzusteigen.

Das Dampfen ist etwas anderes als Rauchen. Es wird die meisten Raucher anfangs nicht zufriedenstellen, denn es ist ein völlig anderes Gefühl. Auf dieses muss man sich erst einmal einstellen.

Da hilft auch die beste Hardware und das leckerste Liquid nicht, wenn die Umstellung nicht im Kopf erfolgt. Es gilt den Stoffen zu widerstehen, die so sehr an eine Zigarette binden. Nicht selten liest man bei Umsteigern von einer „Leere im Kopf“. Dieses Gefühl wird sich nach einiger Zeit legen. Wenn dann erst der Geschmacks- und Geruchssinn wiederkommen, sich besser atmen lässt und nicht mehr dauernd geräuspert werden muss, weiß man wofür man diese Strapazen auf sich nimmt.

Im Geschäft beraten lassen

Nichts geht über individuelle Beratung. Wie der E-Zigaretten-Guru Philgood immer wieder so schön betont: „Es tut mir leid, ich kann euch leider nichts empfehlen. Es ist nicht möglich. Dampfgeräte sind eine sehr persönliche Sache.“ In einen Dampfer-Laden zu gehen ist daher nach wie vor die beste Möglichkeit, um durch persönliche Beratung und Durchtesten Hardware und Liquid zu finden, das den eigenen Präferenzen entspricht.

Viele Shops bieten eigenes Liquid an, das vor Ort im Labor hergestellt und getestet wird. Bei der schier unendlichen Auswahl im Internet hat man diese Gewissheit nicht. Es gibt ein Haufen Liquids, die von ihrem Namen her sehr verlockend und lecker klingen, einmal bestellt, eingefüllt und angedampft allerdings direkt im Waschbecken landen.

Insofern: Einfach die Adresse des nächsten Dampfer-Ladens heraussuchen. Mittlerweile wird man in jeder noch so kleinen Stadt einen solchen finden.

Ein Komplett-Set wählen

Zuallererst wird jeden gewillten Umsteiger die unglaublich hohe Auswahl an E-Zigaretten und deren Zubehör erschlagen. Über wie viele Milliamperestunden sollte der Akku verfügen, welchen Widerstand sollte der Verdampfer haben und woran erkenne ich überhaupt, dass die jeweilige Hardware kompatibel ist? Alles Fragen, die einen schnell vom Kauf abweichen lassen.

Daher die Empfehlung, die so ziemlich allen Einsteigern geraten wird: Ein gutes Einsteigerset kaufen! Dazu einfach mal den Artikel über die „beste E-Zigarette für Einsteiger“ durchlesen. Die Zeit, sich in die anfangs komplex erscheinende Thematik einzulesen und sich für „fortgeschrittene Hardware“ zu entscheiden, kann man sich immer noch nehmen.

One thought on “5 hilfreiche Tipps für den Kauf einer E-Zigarette

  1. Danke für diesen Artikel übers E-Zigarette kaufen, der trifft es wirklich auf den Kopf. Ging mir ganz ähnlich beim Umstieg, hab da klassische Fehler mit einem Starterset gemacht und der Akkuträger war ziemlich schlecht.
    LG

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