Nicht mehr rauchen sondern E-Zigarette dampfen
Anfänger-Guide

5 Gründe für den Umstieg auf E-Zigaretten

Gleich zu Anfang dieses Artikels sei erwähnt, dass E-Zigaretten keineswegs unschädlich sind, keine Frage – besonders wenn das Liquid nikotinhaltig ist. Auch wenn eine E-Zigarette das Gesundheitsrisiko, was Wissenschaftler übrigens mit 1–2 % gegenüber einer normalen Zigaretten bemessen, deutlich senken kann, so lässt sich nur mit einem dauerhaften und kompletten Ausstieg das gewünschte Ziel erreichen lässt. E-Zigaretten sind dennoch DIE Alternative zur normalen Zigaretten, wie die wie folgt aufgeführten 5 Gründe für den Umstieg auf E-Zigaretten zeigen:

Gesundheit beim Dampfen

Da die Geräte erst seit weniger als zehn Jahren zum kommerziellen Einsatz kommen, sind noch keine empirischen Beweise für die langfristige Auswirkung von E-Zigaretten auf die Gesundheit vorhanden. Was jedoch feststeht ist der Fakt, dass über 90 % der ehemaligen Raucher nach dem Umstieg auf E-Zigaretten eine deutlich spürbare Verbesserung ihrer Gesundheit und des körperlichen Allgemeinzustandes angeben.

In Austausch mit anderen Dampfern kann ich diese Angabe nur bestätigen. Erst nach einem Umstieg (oder natürlich einem kompletten Ausstieg) wird einem erst wirklich bewusst, was der stetige Tabakkonsum doch für Ausmaße hat. Ohne an dieser Stelle die Schädlichkeit der normalen und der E-Zigarette genauer vergleichen und auf einige der mittlerweile hunderten veröffentlichten Studien eingehen zu wollen, so ist es allein der nicht vorhandene Verbrennungsprozess, der eine E-Zigarette gesünder nicht so schädlich wie eine normale Zigarette macht.

Definitiv lässt sich feststellen, dass die körperlichen Veränderungen beim Umstieg denen eines kompletten Ausstiegs in nichts nachstehen. Es ist neben der Kondition und dem Geruchs- und Geschmackssinn, die sich nach einigen Tagen deutlich verbessern, vor allem das Immunsystem an sich, das einen nach einigen Tagen Abstinenz deutlich besser und frischer fühlen lässt. Sich möglicherweise einstellende Veränderungen wie etwa Stimmungsschwankungen stehen in keiner Verbindung zur E-Zigarette, sondern resultieren aus Entgiftungserscheinungen, die nahezu jeder Umsteiger über sich ergehen und gegen standhaft bleiben muss.

Kosten von E-Zigaretten

Lag der Preis für eine Schachtel im Jahr 2002 noch bei rund drei Euro pro Packung, so muss mittlerweile das Doppelte auf den Tisch gelegt werden. Der Steueranteil liegt dabei bei über 70 %! Einem Raucher muss wohl nicht vor die Nase gehalten werden, wie immens die Kosten für den vermeintlichen Genuss sind.

E-Zigaretten teilen dieses Dilemma glücklicherweise nicht. Möglicherweise muss man aber hinzufügen: Noch nicht. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die Regierungen das enorme Potenzial des immer stärker steigenden Trends zunutze machen. Da ist es dann natürlich auch wenig überraschend, dass die einflussreiche Tabakindustrie eine Tabaksteuer für die E-Zigarette fordert. Fragt sich nur an dieser Stelle, welcher Tabak gemeint ist?!

Der Umstieg auf E-Zigaretten kann jedenfalls eine Kosteneinsparung um mehr als 70 % bedeuten, abhängig vom eigenen Rauch- bzw. Dampfverhalten. Dieser Wert ist keineswegs utopisch, sondern wird von vielen umgestiegenen Rauchern als Richtwert angegeben, auch bei einem zuvor sehr starken Rauchverhalten.

Mobilität von elektronischen Zigaretten

E-Zigaretten dürfen nach der aktuellen Gesetzeslage sowohl an den meisten öffentlichen Orten, im Freien als auch in Innenräumen konsumiert werden. Korrekterweise wird hierbei (noch) nicht mit dem in den meisten Bundesländern strengen Nichtraucherschutzgesetz argumentiert, sondern zwischen Tabakkonsum und dem Verdampfen einer (nikotinhaltigen) Flüssigkeit differenziert. Damit hat man natürlich noch keinen Freifahrtschein für das Dampfen in einer Lokalität, da die Betreiber immer noch von ihrem eigenen Hausrecht Gebrauch machen können.

Dennoch bietet eine E-Zigarette an bestimmten Orten Vorteile. Denn seien wird mal ehrlich: welcher Dampfer schleicht sich nicht mal schnell auf die örtliche Toilette, um dort ein paar Zuge erhaschen zu können, ohne dass ein Dritter davon etwas mitbekommt. Der von vielen Nichtrauchern „gefürchtete“ Spruch: „Ich geh ‘mal schnell eine rauchen” ist hiermit also nicht mehr an der Tagesordnung.

Übrigens: Eine im September 2012 veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Atmen in einer Großstadt ungesünder sein kann, als sich mit einem Dampfer in einem Raum zu befinden.

Geruch- und Geschmack

Haare, Kleidung, Auto – was gibt es schlimmeres als einen kalten Rauchgeruch, besonders für die nichtrauchenden Mitmenschen? Als aktiver Raucher mag dieser Geruch einem selber nicht so stark vorkommen, für Nichtraucher und insbesondere Ex-Raucher ist dieser Geruch jedoch umso auffälliger. Der große Vorteil von E-Zigaretten ist, dass der freigesetzte Wasserdampf kaum riecht und wenn, dann nur recht unauffällig und nur für kurze Zeit.

Auch von vielen Nichtrauchern wird dieser Geruch als keineswegs störend empfunden. Selbst wenn ich ein Tabak-Liquid dampfe werde ich oft gefragt, welchen popcornartigen Geschmack ich denn wieder im Repertoire habe, da der Geruch offenbar sehr süßlich ist. Ich habe jedoch noch niemanden getroffen, der sich von diesem Geruch belästigt gefühlt hat.

Mit dem Punkt “Geschmack” meine ich nicht nur die Geschmacksknospen, die nach einem Umstieg ein lang nicht erlebtes Geschmackserlebnis zurückbringen, sondern vor allem auch die verschiedenen Geschmäcker, die die Liquids bieten. Denn seien wir mal ehrlich: wie hoch ist der Anteil der Raucher, die behaupten würden, dass ihnen denen der Tabakkonsum wirklich schmeckt?

Aktzeptanz und Ausbreitung in der Gesellschaft

Nicht zuletzt sind es die gesellschaftlichen Auswirkungen der traditionellen Zigarette, die einen Einfluss auf den Umstieg haben können. Rauchen gilt seit einigen Jahren als absteigender Trend, vor allem bei Jugendlichen. Die gesundheitlichen Folgen, der Geruch und vor allem auch die Kosten für das Gesundheitswesen sind wohl die Hauptgründe, die dem Glimmstängel einen mittlerweile so schlechten Ruf bescheren.

E-Zigaretten hingegen sind nicht so verpönt, obwohl in der Presse vorwiegend negative Schlagzeilen zu lesen sind, die sich überwiegend auf die doch sehr subjektive Meinung von Krebsforschern und WHO-Experten stützen. Weitergehend wird oft behauptet, dass es bislang kaum wissenschaftliche Studien zu E-Zigaretten gebe, insbesondere solche über gesundheitliche Auswirkungen. Diese Aussage ist grundlegend falsch, da bislang einige hundert Studien veröffentlicht wurden. In diesen kommt der Großteil der Forscher auf einen gemeinsamen Nenner: E-Zigaretten sind keineswegs gesundheitlich unbedenklich, jedoch um weiten unschädlicher als normale Zigaretten.

Neben diesen 5 wichtigsten Gründen gibt es noch einige weitere, nicht zu vernachlässigende Gründe. Dazu gehört unter anderem auch die Zigarette als Brandursache. Weltweit machen durch Zigaretten ausgelöste Feuer etwa 10 % der brandbedingten Todesausfälle aus (Quelle). Eine E-Zigarette ist in dieser Hinsicht weitaus sicherer.

Zwar gab es in der Vergangenheit einige Fälle, bei denen eine Explosion des Akkus durch Überhitzung oder eine andere Ursache verursacht wurde und ernsthafte Verletzungen zur Folge hatte, in jedem dieser Fälle war die Ursache jedoch eine eigenhändige Modifikation der E-Zigarette durch den Anwender. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung gab es keine Berichte über eine explodierte E-Zigarette. Bei einer E-Zigarette kommen gängige Lithium-Ionen-Akkumulatoren zum Einsatz, wie sie auch für sämtliche weitere Elektronikgeräte verwendet werden.

Bildquelle: https://de.fotolia.com/id/122540430 Urheber: Tanja Esser

One thought on “5 Gründe für den Umstieg auf E-Zigaretten

  1. Hallo, Vielen Dank für diesen guten Beitrag. Ich liebe meine E-Zigaretten und werde nicht mehr auf sie verzichten! Viele Grüße!

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